logo

Thomas Springer hat Guillain-Barré-Syndrom

Geschrieben von: Jens Borghardt
Montag, den 11. Februar 2008 um 13:42 Uhr

Thomas Springer ist am Guillain-Barré-Syndrom erkrankt. Das Guillain-Barré-Syndrom ist eine Entzündung der zentralen Nervenwurzeln des Rückenmarks. Diese Erkrankung führt in kurzer Zeit zu körperlicher Schwäche mit symmetrischen Lähmungen an Armen und Beinen bis hin zu Sehstörungen und Atemlähmungen. Die genauen Ursachen für diese Krankheit sind nicht bekannt. Auch bei Thomas Springer werden noch verschiedene Untersuchungen durchgeführt.

Mitten in den ersten intensiven Trainingsphasen des neuen Jahres traten bei Thomas Springer diese Symptome auf. Einer raschen Schwäche folgten Ausfälle der Beine, Arme und des Sehsinns. Springer wurde stationär aufgenommen, eine Rückenmark-Punktion brachte die Diagnose, die den Triathleten nun einige Wochen bis Monate im Training zurückwerfen dürfte.

Damit beginnt das Jahr für den Triathleten besonders bitter. Erst im letzten Jahr hatte sich Springer noch in der U23 wieder in die internationale Spitze des Triathlons zurückgekämpft. Im Jahr 2005 war er mit Pfeifferschen Drüsenfieber ausgefallen. Die Krankheit hatte den damaligen Junioren-Europacup-Sieger aus der erfolgreichsten Phase seiner Laufbahn geworfen. Mühsam stieg Springer erst 2006 wieder in das Training ein. 2007 waren zwei dritte Plätze bei Europacups und der 6. Platz in der U23-WM in Hamburg der Lohn für die zurückliegende harte Aufholjagd. Noch im November und Dezember hatte er Weltcup-Erfahrungen gesammelt.

Bislang verläuft die Krankheit denkbar günstig für Springer, denn die Lähmungen sind größtenteils bereits wieder zurückgegangen. Doch bislang verneinen die Ärzte eine Rückkehr in das Training.

Joomla "wookie mp3 player 1.0 plugin" by Sebastian Unterberg