Sonne: Silbermond – gute Laune: ihr!
Dienstag, den 31. März 2009 um 13:44 Uhr
JUMP musste sie nicht überreden. Sie sind von je her sehr engagiert. Ihre Karriere ist seit Jahren eng mit JUMP verknüpft: Silbermond. Die Bautzener unterstützen die JUMP SOCCER TOUR und stehen am 27. Juni in Freiberg live auf der Bühne!Ich habe Steffi & Co. im Vorfeld von Tour und JUMP ROCKT IN DIE FERIEN getroffen.
Auf Tour seid ihr wochenlang fast immer auf engstem Raum zusammen. Wie geht das?
Johannes: Toleranz ist ganz wichtig. Jeder hat seine Macken und Kleinigkeiten, die die Anderen manchmal ein bisschen nerven. Nur mit Toleranz kann man so eine Tour überstehen.
Und bei Streitigkeiten?
Steffi: Von den Jungs habe ich gelernt, dass Diskutieren und Argumentieren eine große Herausforderung sein kann. Manchmal kostet das viel Kraft. Aber es macht auch unglaublich viel Spaß, vor allem wenn du nach der Argumentation mit starken Worten feststellst, dass du gewonnen hast. Momentan arbeite ich noch dran, mit meinen Worten öfter zu überzeugen. Aber glaubt mir: Mit Worten zu hantieren ist wesentlich sinnvoller als die Fäuste rauszuholen.
Holt ihr manchmal die Fäuste raus? Oder den Ball oder die Laufschuhe?
Thomas: Sport spielt definitiv eine große Rolle - als Ausgleich. Wir Jungs spielen sehr gern Fußball und haben auch einen Kletterschein. Stefanie geht gern joggen…
Steffi: …genau, weil ich’s den Jungs nicht antun möchte, in ihrer Mannschaft mitzuspielen. Deswegen: Während die Jungs auf dem Fußballplatz spielen, renn ich drum herum drum herum.
Bei der Soccer Tour spielen wir auch Fußball. Gleichzeitig übernehmen wir mit der Aktion soziale Verantwortung, gehen an die Brennpunkte, machen aufmerksam, versuchen etwas zu bewegen. Ihr macht das mit euer Aktion „Fans helfen“.
Steffi: Stimmt. „Fans helfen“ haben wir gemeinsam mit unseren Fans ins Leben gerufen. Wir bündeln Kräften für einige wenige Aktionen, hinter denen wir auch wirklich stehen und die uns am Herzen liegen. Wir haben zum Beispiel Proberäume in einigen Jugendhäusern ausgestattet oder Workshops gemacht. Die Jugendlichen konnten einfach kommen und mal mit Andreas Schlagzeug spielen. Oder Thomas hat gezeigt, wie er Gitarre spielen gelernt hat. Wer sehen will, was wir noch so machen, kann aber auch gern mal bei www.fans-helfen.de schauen.
So ein Engagement ist besonders lobenswert in unsicheren Krisenzeiten wie heute. Euer Song „Irgendwas bleibt“ handelt davon, dass heute nichts mehr sicher ist. Was macht euch da ganz persönlich zu schaffen?
Thomas: Es gibt natürlich primäre Unsicherheiten, wie die Angst jemanden zu verlieren, dem einem Nahe steht. Solche Ängste hat wohl jeder. Aber eine Unsicherheit, die einen als Musiker definitiv immer begleitet, ist so eine Art Selbstzweifel oder besser gesagt die Angst davor, irgendwann vielleicht nicht mehr kreativ zu sein.
Andreas: Ängste von mir sind, mich selbst zu verlieren und meine Ideale zu verraten.
Steffi: Wenn ich sehe, wie schnell sich die Welt verändert, hab ich manchmal ein bisschen Angst, nicht mehr hinterherzukommen. Das Beste ist, es dann etwas ruhiger angehen zu lassen, um besser wahrzunehmen und das Gute auch genießen zu können.
Apropos genießen. Die Fans wollen JUMP ROCKT IN DIE FERIEN mit euch genießen. Was tragt ihr dazu bei?
Sfeffi: Wir haben auf jeden Fall schon mal Sonne bestellt – und den Rest bringt ihr mit: gute Laune…,
Andreas: …Energieriegel …
Johannes: …Sonnencreme …
Thomas: und euch!